Reisebeschreibungen & Hobbyfotografie

 

Flusskreuzfahrt an die Ostsee, mit Städtereisen und Reisebeschreibung.

Unser zweiter Kurzurlaub in diesem Jahr 2019 stand an. Wir machten eine Flusskreuzfahrt auf die ich mich schon lange gefreut hatte, denn es ging in meine alte Heimat und wie gewohnt gibt es hier eine kleine Reisebeschreibung zu unseren Städtereisen.

Tag 1: Anreise nach Berlin Tegel und Einschiffung

Kleinmachnow

Es ist immer schön,wenn man nach Berlin reist, an meinem Geburtsort Kleinmachnow vorbeizufahren.

MS Victor Hugo

Eigentlich sollte unsere Schifffahrt in Potsdam starten, aber auf Grund einer defekten Schleuse in Berlin - Spandau starteten wir unsere Flusskreuzfahrt in Richtung Ostsee am Tegeler See. Hier wartete unser Schiff, die MS "Victor Hugo" auf uns. Dieses Schiff wurde im Jahr 2000 in Namur (Belgien) gebaut und im Winter 2018-2019 renoviert. Es hat eine Länge von 82,5 m und eine Breite von 9,5 m. Es hat 3 Motoren, jede Maschine hat 350 PS. Das Schiff kann bis 90 Passagiere in 45 Doppelkabinen unterbringen.

Schiffsroute

Unsere Reiseroute

Kabine auf der MS Victor Hugo

Unsere Kabine für die nächsten 7 Tage auf der "MS Victor Hugo"

Der Abend begann mit der Vorstellung der Crew, einem gemütlichen ersten Abendessen und einem Begrüßungscocktail.

Abendessen

Auch beim ersten Abendessen gab es schon ein 3 Gänge Menü.

Während des Abendessens verlies das Schiff den Tegler See und gingen kurz vor der Schleuse Lehnitz vor Anker und blieb dort über Nacht.

Tag 2: Schifffahrt in Richtung Eberswalde mit Stadtbesichtigung Berlin`s

Nachdem wir auf dem Schiff eine gemütliche Nacht verbracht hatten, stärkten wir uns beim ersten Frühstück an Bord. Während dem Essen legte das Schiff ab und wir passierten unsere erste Schleuse, die Schleuse Lehnitz.

Lehnitzschleuse

Nach der Schleuse legten wir an und Busse erwarteten uns, die uns zu einer Stadtbesichtigung nach Berlin fuhren.

Berliner Mauer

Immer wieder ist es noch komisch, Reste der deutschen Teilung zu erleben und wir finden es auch gut, dass solche Symbole zur deutschen Geschichte erhalten bleiben.

Gedächniskirche Berlin

Während unserer Stadtrundfahrt wurden uns u.a. das Alexander-, und Berolina Haus vom Jugendstilarchitekten Peter Behrens in den Jahren 1929 bis 1932 am Berliner Alexanderplatz erbauten Hochhäuser gezeigt und erklärt. Wir erfuhren, dass Berlin die grünste Haupstadt Europas ist, das wusste ich als "alter Berliner auch nicht", durch den vielen Baumbestand entlang der vielen Strassen und Alleen dieser Stadt mit samt ihren großzügigen Parkanlagen. Berlin hat auch 4 grosse Waldgebiete wie z.B., die Forste in Spandau und Tegel, dem Grunewald, sowie die Wälder in Berlin Köpenick.

Fernsehturm Berlin

Im Hintergrund der Fernsehturm von Berlin. Er ist das höchste Bauwerk Deutschlands mit 368 m bis zur Antennenspitze. In 204 m befindet sich ein Restaurant und eine Aussichtsplattform. Wir besichtigten dann noch das Brandenburger Tor, waren im Tiergarten, Checkpoint Charlie, Kanzleramt, Leipziger Strasse, Nationalbibliothek und am Französichen Dom. Beachtenswert wie sich alles in Laufe der Zeit verändert hat.

Weitere Fotos von Berlin: HIER

Nach dieser herrlichen Stadtführung fuhren wir dann mit unserem Bus zurück zum Schiff in Eberswalde Bollwerk, wo wir während der Fahrt in Richtung Eberswalde - Schiffshebewerk unser Mittagessen zu uns nahmen. Auf diesen Moment hatte ich mich schon sehr gefreut. Damals besuchte ich das Schiffshebewerk als Schüler mit der Schulklasse, war später mit meinen Kindern dort und nun erlebte ich etwas völlig neues. Ich passierte mit einem Schiff das von 1927 bis 1934 errichtete Schiffshebewerk. Das Ziel war es den Höhenunterschied von Havel und Oder zu überwinden. Die Hubhöhe beträgt 36 m, diese überwindet man in nur 5 Minuten. Der Trog in dem die Schiffe schwimmend gehoben oder gesenkt werden, hat eine Länge von 85 m, eine Breite von 12 m und weist eine Wasstiefe von 2,50 m auf. Er hängt an 256 Drahtseilen, an deren Enden 192 Gegengewichte aus Beton und Stahleinlagen die Bewegung des mit Wasser gefüllten 4.300 Tonnen schweren Troges bewirken. Das Hebegrüst ist 60 m hoch, 94 m lang und 27 m breit.

Schiffshebewerk Niederfinow

Einfahrt ins Schiffshebewerk

Schiffshebewerk Niederfinow

Ausfahrt aus dem Schiffshebewerk und Weiterfahrt in Richtung Gartz.

Freie Fahrt

Wir geniessen die pure Natur und schippern über den Oderberger See, der Schleuse in Hohensaaten, die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstrasse bis nach Gartz. Während der Fahrt nahmen wir unser Abendessen zu uns.

Wriezen-Alte Oder

Gesehen in der Nähe von Wriezen auf der alten Oder

Lieper See

Wir durchfahren den Lieper See

Stolpe-Grützpott

Vorbei an dem Grützpott, er ist eine Ruine auf einer Anhöhe in Stolpe. Der Turm hat einen Aussendurchmesser vom 18 m.

Westoder

Der Grenzverlauf auf der Westoder verläuft in der Mitte des Flusses, so konnten wir bereits auf der rechten Uferseite polnisches Land sehen.

Marina Gartz

In Gartz angekommen genossen wir die Ruhe und Aussicht in diesem Ort auf dem Sonnendeck.

Sonnenuntergang in Gartz Westoder in Gartz

Die Westoder am Liegeplatz in Gartz. Übrigens, der Hafen in Gartz an der Oder liegt ca. 30 km südlich von Stettin an der Westoder auf deutscher Seite.

Gartz

 

Tag 3: Besichtigung des Chloster Chorin und Weiterfahrt nach Stettin

Am Morgen nach dem Frühstück standen Busse für uns an der Marina Gartz bereit, die uns zu einer Besichtigung zum Kloster Chorin fuhren.

Kloster Chorin

Das Kloster Chorin

Das Kloster Chorin befindet sich im Ort Chorin mit der Klosterruine. Im Jahre 1258 legten Zisterzienser Mönche auf einem Werder (Insel) im Parsteiner See das Kloster Mariensee an, das im Jahr 1273 nach Chorin verlegt wurde. Die Klosteranlage entstand am Amtssee, wurde jedoch im Jahre 1542 aufgelöst und danach kurfürstliches Amt. Im 30 jährigen Krieg wurde das Klostergebäude mehrfach geplündert und in Brand gesteckt. Im 17. Jahrhundert diente es noch der Steingewinnung. Anfang des 19.Jahrhunderts wurden unter K.F. Schinkel die ersten Konservierungsmaßnahmen durchgeführt, die 1954 zu umfassenden Restaurierungsarbeiten führten. So können die Klostergebäude jetzt für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Die Klosterruine ist noch heute das bedeutendste Beispiel norddeutscher Backsteingotik in der Mark Brandenburg.

Fahrt zum Schiff

Das Wetter sah bedrohlich aus, aber wir hatten Glück und es regnete nicht.

Weitere Fotos vom Kloster Chorin: HIER

Nach der Besichtigung des Klosters fuhren wir mit den Bussen zurück zum Schiff, auf dem schon unser Mittagessen auf uns wartete. Während dem Mittagessen nahmen wir wieder Fahrt auf, um am Nachmittag Stettin zu erreichen.

Wir geniessen die Fahrt

Wir geniessen die Fahrt.

Kurz vor Stettin

Kurz vor Stettin

Kurz vor Stettin Stettin MS Victor Hugo

Am Anleger, direkt unter den Hakenterassen packte ich mal meine Reisedrohne aus, um dieses Foto von unserem Schiff zu machen. Nach dem Abendessen gingen wir von Bord und erkundeten auf eigene Faust Stettin.

St.-Peter-und-Paul-Kirche

St.-Peter-und-Paul-Kirche - die älteste Kirche der Stadt Stettin aus dem 12. Jahrhundert

Die Nacht im Hafen von Stettin

Müde gingen wir ins Bett und geniessen den tollen Ausblick aus dem Fenster unserer Kabine auf den Hafen in Stettin.

Tag 4: Stadtrundgang und -fahrt in Stettin und Weiterfahrt nach Wolgast

Nachdem Frühstück an Bord erwarteten uns bereits Busse, die uns zum Stadtrundgang bzw. Stadtrundfahrt abholten.

Seit 1278 gehört Stettin der Hanse an und seit Jahrhunderte ist der Hafen das Tor zur Welt. Wie jede grosse Hafenstadt hat auch Stettin ihre eigene Geschichte und Flair. Über Stettin schwebt noch heute der Geist des Barons Haussmann der im vorigen Jahrhundert die Umgestaltung von Paris vollzogen hat. Seine Ideen von breiten Strassen und sternförmigen Plätzen fand ebenfalls in Stettiner Stadtplanern großen Gefallen.

Fontaine der Hakenterrassen in Stettin

Die Hakenterrassen in Stettin

500 m lang sind die berühmten Hakenterrassen in Stettin und liegen am westlichen Oderufer. Sie entstanden zwischen 1900 und 1914 aufdem ehemaligen Fort Leopold. Sie sind aus Sandsteinblöcken gemauert, zentral davor steht eine Springbrunnengrotte.

Marktplatz in Stettin

Der Marktplatz von Stettin

Stettiner Schloss

Das Stettiner Schloss, ehemalige Residenz der Herzöge von Pommern in Stettin.

Nach dieser 4 stündigen Besichtigung der Stadt setzten uns die Busse wieder am Schiff ab, denn das Mittagesen wartete bereits auf uns. Wie immer ein 3 Gänge Menü.Heute gab es u.a. Mozarella und Tomatensalat, Kabeljaufilet mit Anissoße, Agnoletti und Lauchfondue, Comte und Birnenkuchen. Es war sehr lecker.

Mittagsmenü auf der MS Victor Hogo

Nachdem Mittagessen fand eine Rettungsübung statt, an der alle teilnehmen mussten, denn wir verliessen nun so langsam die Oder und fuhren über den Dammscher See, dem Stettiner Haff über den Peenestrom nach Wolgast.

Rettungsübung an Bord

Rettungsübung bevor es auf größere Seen ging

Nun erkannten wir auch, wie wichtig eine Rettungsübung ist und jeder mal eine Schwimmweste angezogen hat, denn das Schiff lag nun nicht mehr so ruhig wie auf der Havel oder Oder.

Hubbrücke in Karnin

Hubbrücke in Karnin

Die Hubbrücke wurde 1933 fertiggestellt. Die Überbauten auf beiden Seiten dieser Hubbrücke wurden 1945 zerstört. Das Hubteil der Brücke steht seit dem Kriegsende als Fragment und als technisches Denkmal. Ehemals war sie ca. 360 m lang, diente als Eisenbahnbrücke zwischen dem pommerschen Festland bei Kamp und der Insel Usedom bei Karnin.

Peenebrücke in Wolgast

Peenebrücke in Wolgast

Unser Kapitän hatte wieder sein Schiff am Kai in Wolgast festgemacht, dabei ließen wir uns das Abendessen schmecken. Es gab Räucherlachs mit Kräuterquark, Entenbrustfilet mit Orangensoße, Pommes und Rosenkohl und zum Abschluss Nougateis mit Marillencoulis. Es war sehr lecker.

Nachdem Abendessen verließen wir das Schiff und gingen uns in Wolgast etwas die Beine vertreten.

Historische Rathaus Wolgast

Historische Rathaus in Wolgast

Wolgast, die Stadt zum Tor der Insel Usedom. Diese Stadt war bis zum Jahr 1625 Sitz der Pommerschen Herzöge, danach fast 200 Jahre in schwedischer Hand. Heute lebt die Stadt vom Tourismus, Gewerbe und der Peene Werft mit fast 800 Mitarbeitern und liegt in einer herrlichen Lage, nämlich zwischen Peenestrom, Ostsee und wunderschöner Natur. Voller Vorfreude auf die Insel Usedom, die wir morgen besuchen werden und nach einem kleinen "Absacker" auf dem Deck, gingen wir ins Bett.

Tag 5: Inselrundfahrt Insel Usedom, Stadtrundgang in Greifswald, Fahrt nach Lauterbach (Insel Rügen)

Nachdem Frühstück warten wieder die Busse auf uns für eine geführte Inselrundfahrt auf der Insel Usedom der " Pommerschen Rivera".

Peenebrücke in Wolgast

Peenebrücke in Wolgast

Die kombinierte Straßen - und Eisenbahn (Klapp) Brücke über den Peenestrom, Deutschlands größte Klappbrücke muss man überqueren, um auf die Insel Usedom zu kommen. Um aber auch den Schiffsverkehr zu berücksichtigen, gibt es Öffnungszeiten. Daran sollte man sich halten, denn da klappt die Brücke hoch und kein Auto, Buss oder Fußgänger kommt von der einen Seite auf die andere.

Peenebrücke hochgezogen

Peenebrücke hochgezogen - freie Fahrt für die Schifffahrt

Wir besuchen heute die traditionsreichen Seebäder auf der Insel Usedom und fahren an verträumten Dörfern und idyllischen Landschaften vorbei. Erstes Ziel war Ahlbeck mit seiner schönen Seebrücke

 

Seebrücke Ahlbeck Ahlbeck

Ahlbeck

Seebad Heringsdorf

Seebad Heringsdorf

Der Strand am Seebad Heringsdorf

Strand am Seebad Heringsdorf

Mit den Bussen ging es dann wieder zurück zu unserem Schiff, was diesemal in Peenemünde auf uns wartete.

U-Boot Peenemünde

U-Boot Peenemünde - U461 ist das letzte noch existierende sowjetische U-Boot, ein konventioneller Unterwasserraketenkreuzer und ist heute ein Museum.

Zurück auf unserem Schiff nahmen wir unser Mittagessen ein und das Schiff legte ab mit dem Ziel Greifswald.

Sperrwerk Greifswald

Am Sperrwerk in Greifswald legte unser Schiff an und wie gewohnt erwarteten uns dort schon unsere Busse, die uns nun zu einer geführten Stadtrundgang durch die Universitäts- und Hansestadt abholten.

Marktplatz Greifswald

Der Marktplatz in Greifswald - Backsteingotik und Gotische Reihenhäuser

Museumhafen in Greifswald

Der Museumshafen in Greifswald

Greifswald - eine Universitäts- und Hansestadt, liegt an dem von der Ostsee mündeneden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden, zwischen den Inseln Rügen und Usedom. Gennant wird Greifswald auch die Perle Pommerns. Diese Stadt überlebte den 2. Weltkrieg fast unbeschadet. Das flache Land zwischen Greifswalder Bodden und Oderhaff ist geprägt von der Weite. Caspar David Friedrich hat diese Landschaft zum Thema gemacht. Klar, er wurde 1774 in Greifswald geboren, ist aber 1840 in Dresden gestorben.

Schon 1250 wurde Greifswald das Stadtrecht verliehen. Mit seiner 1456 gegründeten Universität ist sie mit 10.000 Studierenden und 6500 Beschäftigten die zweitälteste Uni an der Ostsee. Ca. 59.382 Einwohner leben in dieser in 8 Stadtteile aufgegliederten Stadt. Uns hat Greifswald sehr gefallen.

Weitere Fotos von Greifswald: HIER

Nachdem wir die Sehenswürdigkeiten in Greifswald und den Stadtkern besichtigt hatten, brachten uns die Busse wieder zurück zu unserem Hotelschiff. Das Schiff legte ab und steuerte über den Greifswalder Bodden Lauterbach auf Rügen zu. Dort ist dann auch unser nächtlicher Liegeplatz.

Seekarte

Die Seekarte unserer letzten Reiseziele

Zum Abendessen erwartete uns im Speisesaal des Schiffes ein festliches Gala Dinner, gefolgt von fröhlichen Stunden bei Musik und Tanz.

Das Gala Dinner konnte sich wie immer sehen lassen. Es gab: Creme Dubarry, Foie Gras mit Bayonne Schinken und Broiche Schiffchen, Zarte Kalbshaxe im Knuspermantel mit Grünkohl, Reblochon Käse im Blätterteig nach Großmutter Art und als Nachtisch Norwegisches Omlett flambiert mit Grand Marnier. Sehr lecker.

Käpt`n Dinner

 

Tag 6: Ausflug zum Ostseebad nach Binz und Weiterfahrt zur Insel Hiddensee

Nachdem Frühstück an Bord verließen wir das Schiff und erlebten eine kleine Inselrundfahrt auf der Insel Rügen und fuhren auch zum Ostseebad nach Binz

Ostseebad Binz

Osteseebad Binz

Ostessebad Binz

1318 wurde dieser schöne Ort das erstmals in Schriften erwähnt, erst um 1830 sprach man von einem Ostseebad und es badeten zu dieser Zeit nur Gäste des Fürsten zu Putbus. Um 1875 kam das Baden in Mode, die ersten Badegäste kamen und 10 Jahre später wurde Binz offiziell zum Seebad erklärt und seitdem wurde sehr viel gebaut. Es entstanden Logierhäuser und Kurhotels. Bis heute hat sich Binz zum größten Seebad auf der Insel Rügen entwickelt.

Deutsche Alleenstrasse

Deutsche Alleenstraße

Die Deutsche Alleenstraße ist ca. 3000 km lang und schlingert sich von der Ostsee bis zum Bodensee. Entlang dieser Strecke kann man links und rechts verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigen, da sie durch 10 Bundesländer führt.

Schnell ging auch wieder der Vormittag zu Ende. Unser Schiff erwartete uns schon zum Mittagessen und legte dann ab in Richtung Hiddensee.

Stralsund

Vorbei an Stralsund fuhren wir direkt nach Hiddensee.

In Vitte auf der autofreien Insel Hiddensee legten wir mit dem Schiff an. Per Kutschfahrt lernten wir die Insel kennen.

Kutschfahrt auf der Insel Hiddensee

Kutschfahrt über die Insel Hiddensee.

Hiddensee

Die schmale Insel vor der Westküste Rügens ist die poetischste Region der Ostseeküste. Mit ihren Ortsteilen Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf, und ihrer herbschönen Landschaft war und ist die autofreie Insel ein Refugium der Schöngeister und Interlektuellen. Die Insel hat knapp 1000 Einwohner

Gerhart Hauptmann

Gerhart Hauptmann, Dramatiker und Schriftsteller besuchte 1885 das erste Mal Hiddensee und siedelte sich 1930 in Kloster an. Seine Sommerresidenz ist heute eine Gedenkstätte.

Hiddensee Hiddensee

Typische Häuserbedachung auf der Insel Hiddensee

Zum Abendessen gingen wir dann wieder auf unser Hotelschiff und danach ließen wir den Abend bei einem "Shoppen" auf dem Sonnendeck ausklingen. Leider war es unsere letzte Nacht auf dem Schiff und wir mußten noch unsere Koffer packen.

 

Tag 7: Von Stralsund mit dem Bus nach Potsdam

Früh am Morgen verlassen wir die Insel Hiddensee und unser Hotelschiff startet zur letzten Fahretappe nach Stralsund. Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der MS Victor Hugo und ihrer Besatzung. Busse bringen uns nach Potsdam.

Einfahrt iin den Hafen von Stralsund

Auf Fahrt in den Hafen von Stralsund

Einfahrt in den Hafen von Stralsund

Kapitän und Lotse sorgen für ein ruhiges Anlegen in Stralsund

Gorch Fock 1

Die Gorch Fock 1 ist ein Museumsschiff im Wiederaufbau und liegt ebenfalls im Hafen von Stralsund.

386 km hatten wir nun mit unserem Hotelschiff "MS Victor Hugo" zurückgelegt. Nachdem die Besatzung unsere Koffer in den Bussen verladen hatte, nahmen wir von ihnen Abschied. Es war ein sehr trauriger Moment, denn in dieser Woche hatten wir alle Besatzungsmitglieder ein wenig ins Herz geschlossen. Die Zeit ist aber schnell vergangen und sofort hieß es einsteigen in die Busse, die uns auf direktem Weg nach Potsdam fuhren. Eine Übernachtung im Hotel Mercure war bereits für uns gebucht. Hier erwartete uns eine Stadtrundfahrt und Besuch des Schlosses Sanssouci. Da ich aber hier geboren wurde nahmen wir daran nicht teil, sondern verabredeten uns mit meinem Sohn und Schwiegertochter, die ebenfalls in der Nähe von Potsdam leben, und verbrachten zusammen einen schönen Nachmittag

Potsdam

Panorama von Potsdam mit Filmmuseum Potsdam (links) und (rechts) mit St. Nikolaikirche am Alten Markt

St. Nikolaikirche Potsdam

St. Nikolaikirche in Potsdam

Landtag in Potsdam

Horst und Käthe vor dem Brandenburgischen Landtag in Potsdam, ehemals Stadtschloss.

Nachdem wir dann einen kleinen Bummel durch Potsdam gemacht hatten, suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen um lecker zu essen. Danach verabschiedeten wir uns von unserem lieben Besuch und im Hotel warteten dann unser Koffer der wieder einmal gepackt werden musste, denn morgen geht es zurück nach Rodgau.

Weitere Fotos von Potsdam: HIER

Tag 8: Auschecken und Rückfahrt nach Rodgau

Auf der Rückfahrt nach Rodgau machten wir am Hermsdorfer Kreuz eine kleine Pause.

Hermsdorfer Kreuz Hermsdorfer Kreuz

Die Rasstätte Hermsdorfer Kreuz wurde bereits 1938 errichtet und ist nach dem Schkeuditzer Kreuz das zweitälteste Autobahnkreuz Deutschlands. In seiner Grundform existierte das Hermsdorfer Kreuz bereits schon 1936 und wurde im Zuge der Herstellung einer durchgängigen Autoverbindung zwischen der Reichshauptstadt Berlin und München erbaut.

Nach diesem Stop fuhren wir wieder nach Hause. Es war eine sehr schöne Woche, unterwegs auf den Flüssen der ehemaligen DDR zur Ostsee. Wir haben viel erlebt und gesehen.

 

Weitere Fotos von der Flusskreuzfahrt: HIER

 

 

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